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Portrait
der Sibirischen Katze
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Die
Sibirische Katze, deren wunderschöner Name (Sibirska Koschka) lautet, ist
ein Beispiel für die anpassungsfähige Tierwelt Russlands und der
Ukraine. Die wunderschöne Halblanghaar-Katze, die in Deutschland und den
anderen europäischen Länder in den letzten zehn Jahren zu einer
beliebten Rassenkatze avanciert, verfügt über ein extrem dichtes,
wasserabweisendes Fell, das ihren Körper effektiv vor Kälte und Nässe
schützt. Ausserdem zeichnet sich die ursprüngliche Rasse durch eine
robuste Gesundheit und eine ausgezeichnete Widerstandskraft aus. Die (
Sibirska Koschka )ist das Produkt einer vermutlich jahrhundertealten, natürlichen
Selektionen.
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Geschichte
der Sibirischen Katze
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Wann
die ersten sibirischen Katzen nach Europa gelangten ist umstritten. In der
Literatur finden sich verschiedene Varianten, die allesamt im Bereich des
Möglichen liegen und somit in Betracht gezogen werden sollten. Angeblich
gelangten die ersten Sibirischen Katzen bereits gegen Ende des 19.
Jahrhunderts in den Westen. Damals wurden sie allerdings noch nicht als
Sibirische Katzen, sondern als Russische Langhaarkatzen bezeichnet. In
Grossbritannien wurden angeblich sogar einige Exemplare der bislang
unbekannten Rasse ausgestellt. Allem Anschein nach erfolgten Verpaarungen
mit Angorakatzen und Persern, was dazu führte, dass der charakteristische
Phänotyp der sibirischen Katzen dem Untergang geweiht war. Die wachsende
Beliebtheit der Perserkatzen trug dazu bei, dass die vierbeinigen Naturschönheiten
aus Russland und der Ukraine zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder in
Vergessenheit gerieten. Es verstrich viel Zeit bevor die naturbelassene
Semilanghaarkatze in Europa erneut von sich Reden machte. Angeblich
brachten 1984 deutsche Erdgasstrassen-Mitarbeiter Sibirische Katzen mit
nach Berlin und Leipzig und legten den Grundstein für die deutsche Zucht.
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Standard
der Sibirischen Katze
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Typ
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Kräftig,
muskulös, mittelgross. Mässig langgestreckter Körper auf nicht
zu hohen, kräftigen Beinen. Runde, grosse, kräftige Zehen.
Deutlich ausgebildete Haarbüschel zwischen den Zehen. Kurzer, kräftiger
Nacken.
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Kopf
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Der
Kopf bildet ein kurzes, stumpfes Dreieck in guter Proportion zum Körper.
Die Stirn zeigt eine leichte Wölbung. Der Nasenrücken ist breit
und leicht konkav gewölbt. Es dürfen weder ein Stop noch
Einbuchtungen zu sehen sein. Die Länge der Nase ist das Doppelte
des Abstandes zwischen den Augen. Die Wangen sind kräftig und
massiv. Sie werden vom kräftigen Kiefer betont. Das Kinn ist gut
ausgebildet, springt jedoch nicht hervor. Die runde Schnauze steht
in Harmonie zum stumpfen Dreieck des Kopfes.
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Ohren
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Die
Ohren sind mittelgross und breit an der Basis. Sie sollten
mindestens eine Ohrenbreite weit auseinander stehen. Die verlängerte,
senkrechte Linie des inneren Ohrenansatzes endet in der Mitte des
Auges. Die Ohren werden leicht gewölbt nach vorne getragen. Die
Ohren sind abgerundet. Haarbüschel und Pinsel an den Ohren sind wünschenswert.
Der Bereich des Innenohrs ist stark behaart.
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Augen
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Die
Augen sind gross, leicht oval und an der Unterseite gerundet. Sie
stehen leicht schräg und weit auseinander.
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Schwanz
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Breit
und kräftig im Ansatz. Er sollte mindestens bis zum Schulterblatt
reichen. Er verjüngt sich zu einer nicht zu feingliedrigen
Spitze. Der Schwanz ist zu jeder Jahreszeit lang behaart.
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Fell
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Besonders
lang unter dem Bauch, am Hals, an der Brust, an den Hosen und am
Schwanz. Der Nacken und die Schultern sind kürzer behaart. Am Rücken
ist das Fell dicht, fest, glänzend und länger. An den Körperseiten
ist das Fell fein, weich und sehr dicht behaart. Während der
Sommermonate ist die Unterwolle nur spärlich entwickelt, im
Winter ist sie dicht, aber von feiner Struktur.
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Farbe
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Sie
gibt es in allen Farben ausser ( Pointe-Abzeichen ) Aguti u. no
Aguti.
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Die
Sibirische Katze, die nach wie vor den selteneren Katzenrasse gehört,
erfreut sich in Deutschland und dem benachbarten Ausland wachsender
Popularität. Vermutlich ist es das liebenswerte Wesen der Waldkatzen, das
die Herzen der Katzenfreunde erobert. Der überaus angenehme Charakter der
( Sibirischen Katzen ) macht sie zu einem angenehmen Hausgenossen, der
sich in der Regel problemlos mit wohl erzogenen Kindern und anderen
Haustieren arrangiert. Das Sozialverhalten der Rasse ist vorbildlich
entwickelt und verleiht der Schönheit aus der eisigen Kälte eine enorme
Anpassungsfähigkeit. Sibirische Katzen gelten als menschenbezogen und
verspielt. Obwohl sie den Kontakt ihrer Bezugspersonen schätzen,
verhalten sie sich normalerweise niemals aufdringlich und lästig. Sie
sind lebhaft und anhänglich. Kenner der Rasse beschreiben sie auch als
gewitzt und sehr aktiv. Am 1. Januar 1998 konnte die Rasse einen langen,
ersehnten Erfolg verbuchen. Sie wurden endgültig auch an der FIFE
anerkannt.
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